20er Jahre Stil und Mode – die goldenen Zwanziger

Mrz 31, 14 20er Jahre Stil und Mode – die goldenen Zwanziger

Der 20er Jahre Stil ist außergewönhlich.

Nach den Schrecken des ersten Weltkrieg wollten die Menschen intensiv leben und Rausch und Tempo durchzog das gesamte Jahrzehnt.

Dadurch, dass im Krieg viele Frauen zum ersten Mal im Leben eigenes Geld verdient hatten, gab es einen enormen Emanzipationsschub, der für ein völlig verändertes Schönheitsbild sorgte.

20er Jahre Stil – Flapper & Garconne

Die weibliche Verkörperung des Jazz Age sind das Flapper Girl und die Garconne. Beides bezeichnet im Grunde den gleichen Typ Frau, wobei das Flapper die angloamerikanische Version darstellt und die Garconne die europäische. Ihnen gemein ist, dass sie sich durch ihr Styling und ihr Verhalten deutlich von den jungen Frauen vorheriger Generationen unterschieden.

Das Bild der Garconne geht auf den 1922 erschienen Roman „La Garconne“ zurück. Das Buch war als Pornografie zensiert, weil es 20er Jahre StilFrauen beschrieb, die Karriere machten, Männerkleidung trugen und natürlich die freie Liebe außerhalb der Ehe lebten. Wahrscheinlich verstärkte die Zensur erst den Kultstatus des Buches – es war eines der großen Bestseller seiner Zeit.

Sie rauchten Nikotin und Opium, tranken Alkohol, trugen kurze Haare, entledigten sich des Korsetts, zeigten Bein bis zum Knie, tanzten durch die Nächte und flirteten ausgiebig mit Männern. Das Image der Flapper und der Garconne begründete sich in drastischen – für manche damals völlig schockierenden – Änderungen im Aussehen und Verhalten von Frauen.

Idole dieser neuen Bewegung sind die Hollywood Stars Louise Brooks, Gloria Swanson und Clara Bow, die Künstlerinnen Kiki de Montparnasse und Nancy Cunard, Tänzerin Josephine Baker, das erste Supermodel Marion Morehouse und natürlich Coco Chanel, die wie keine andere mit ihrer Mode den Frauen einen neuen Weg gewiesen hat.

Flapper GirlsViele Faktoren spielten bei der gesellschaftlichen Umwälzung mit, dass junge Frauen sich nicht mehr um Konventionen kümmerten, sondern ihr Leben in vollen Zügen auskosteten. Bessere Ausbildungschancen, Wahlrecht und ihre im 1. Weltkrieg dringend erforderliche Arbeitskraft gehörten dazu. Auch war eine ganze Generation junge Männer auf den Schlachtfeldern des 1. Weltkrieges geblieben und in den großen Städten wie Berlin war das Verhältnis Mann zu Frau eins zu vier. Da spielte man lieber Vamp, als auf einen Ehemann zu hoffen.

Technische Errungenschaften, die das Leben erleichterten, wie das Automobil, waren ein anderer Faktor für das Entstehen der Flapper Kultur. Autos verhießen Unabhängigkeit und Frauen konnten zu jeder Zeit fahren und reisen, wohin sie wollten. Und Autos waren bestens geeignet, dem anderen Geschlecht näher zu kommen.

20er Jahre Stil

20er Jahre Stil

Carla und Eleanor, die berühmten G Sisters aus Berlin, mit Bubikopf

20er Jahre Stil – Frisuren

In den Zwanzigern hieß Freiheit, ein wenig einem Mann zu ähneln. Die Zeitschrift „La Coiffure de Paris“ titelte 1924: „Die Würfel sind gefallen. Coiffeur, Sie müssen abschneiden!“

Die Schriftstellerin Colette hat diesen Schritt schon 1903 gewagt, aber erst 1917 folgte die Avantgarde und Friseur Antoine schnitt Coco Chanel den Nacken frei und kreierte somit den Bubikopf (Bob).

Dagegen waren der Eton oder Garcon Schnitt extrem kurze Abwandlungen des Bubikopfs. Frauen, die diese extremsten 20er Jahre Frisuren trugen, gingen dafür größtenteils zum Herrenfriseur, da die Damenfriseure anfangs keine solchen Schnitttechniken beherrschten. Manche Frauen konnten sich nicht von ihrem Haar trennen und kreierten Frisuren, die den Bob nur nachahmten.

Für den etwas weicheren Touch wurden die Kurzhaarschnitte oft in Wellen gelegt. Wellen waren schon in vorherigen Jahrzehnten oft Teil der Frisur, die Technik verändert sich aber in den 20ern. Die Marcel Ondulation, auch Marcel Welle genannt, ist die Technik des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts, bei der die Wellen mit einem Brenneisen in das trockene Haar gelegt werden. In den Zwanzigern kommt nun die Technik der Wasserwellen oder auch Fingerwellen (finger waves) genannt, hinzu. Wie die Namen bereits verraten, werden hier die Wellen in nassem Haar erzeugt und zwar mithilfe der Finger.

20er Jahre Stil ist es, nicht den gesamten Oberkopf in Wellen zu legen, wie das in den 30ern typisch wird, sondern nur die Stirn mit einer großen Welle zu umschatten und diese als Arabeske wieder am Ohr aufzunehmen (Frisur von 20er Starfriseur Leon Agostini). Schmachtlocken werden in den 20ern mit verschiedenen Grundfrisuren getragen, sind aber am Bekanntesten in der von Josephine Baker getragenen Form.

Die Dauerwelle, die das gesamte Haar durch Chemie und Wärme in Locken legt, wird in den 20ern von K.F. Neßler erfunden, setzt sich aber erst deutlich später durch.

20er Jahre Stil20er Jahre Stil – Mode

Die neuen, ergiegeladenen und verrückten Tänze des Jazz Age erforderten Beweglichkeit, die ein Korsett verhinderte.

Die knielangen Pumphosen, Unterhemden und Korsetts wurden durch Unterwäsche abgelöst, die nicht auftrug, luftig war und nicht allzuviel bedeckte, die Lingerie wird geboren. Beliebt waren Hemdhöschen und Zweiteiler aus Seide und Spitze oder aus feinen, spitzenverzierten Baumwollstoffen, die erstmals nicht mehr nur weiß waren, sondern auch rosa, hellbau oder anders pastellig.

Da Androgynität gefragt war, gab es elastische Miederwaren, um die Figur auf jungenhaft zu trimmen, wie Hüftformer und Sport -oder Tanzgürtel mit Strumpfhaltern. Weiblich gerundeten Frauen wurden Korseletts mit abgeflachter Brustpartie empfohlen. Natürlich trug man als Frau Strümpfe, diese waren aber ab 1923 aus rayon (Kunstseide) und zart, schimmernd und hautfarben, was die Beine nackt und sexy wirken ließ.

Nachdem das Korsett verbannt war, konnten Frauen ihre neue Bewegungsfreiheit genießen und Sport wird populär, so dass 20er Jahre StilFreizeit-, und Sportmode entsteht. Die Mode fokussierte sich auf die Beweglichkeit und der Rocksaum wird kürzer und kürzer und geht in der Mitte der Zwanziger sogar bis zum Knie hoch.

Auch die Taille sinkt im Laufe der Dekade bis fast unter die Hüfte. Weibliche Konturen verschwinden in der geraden Linie des Hängerkleides.

Kennzeichnend für den 20er Jahre Stil war eine gewisse Uniformität, denn der Schnitt der Kleider war sehr ähnlich. Sie unterschieden sich in erster Linie durch Farbkombination, Stoffe und deren Musterung, ihre Verarbeitung und durch Verzierungen, die aber eher der Abendmode vorbehalten waren.

20er Jahre Stil

Marion Morehouse in Pfauenschweif Abendkleid

Der exotische Einfluss durch archäologische Funde und die Kolonisierung lässt einen anhaltenden Trend in den 1910ern entstehen, der bis weit in die Zwanziger anhält. Insbesondere Ägypten und der Orient beeinflussen die Mode und Turbane sind angesagt. Modedesigner, Maler und andere Künstler inspirieren sich gegenseitig und Textilien werden zur Leinwand für künstlerische Drucke der Stile Kubismus, Surrealismus und Art Deco.

In der Abendmode tauchen 1927 verlängerte Rockzipfel und Schärpen auf, welche die Rocksäume teilweise verlängern. 1928 wurde das Pfauenschweif-Abendkleid modisch, dessen Rock vorne kniekurz hinten aber bodenlang wurde.

Bereits gegen Ende der 20er Jahre kamen figurbetonte Kleider in Mode, die Taille rutschte an ihre natürliche Stelle und man entdeckte die Weiblichkeit wieder. Die Rocksäume wurden ab 1929 deutlich bis unterhalb des Knies verlängert und in der Abendmode ist wieder der bodenlange Rock angesagt.

20er Jahre Stil – Makeup

Starkes Makeup wird für den modischen Look unerlässlich. Rouge, helles Puder, dunkel geschminkte Lippen, Kajal umflorte Augen und hohe, extreme dünne Augenbrauen gehören zum typischen, leicht verruchten 20er Makeup dazu.

Sich in der Öffentlichkeit den Mund zu schminken oder mit dem „Compact“ nachzupudern, gilt aber als richtig ungehörig – und war deshalb für Flapper Pflichtprogramm. Und es wird dick aufgetragen, Künstlichkeit ist in. Dem entbößten Körper wurde sozusagen ein maskiertes Gesicht entgegengesetzt.

20er Jahre Stil ist zwar noch sehr helle Grundierung, aber Sonnenbräune ist auf dem Vormarsch. Gebräunte Haut und Sonnenbaden sind Dinge, die völlig neu in der Geschichte sind. Jahrhundertelang bis zur Antike war blasse Haut ein Zeichen für Adel, Reichtum und Schönheit. Im Laufe der Zwanziger werden Grundierung und Puder immer natürlicher, so dass Sommerbräune hindurchblitzen kann.

Perlen Make-up, Kiki de Montparnasse by Man Ray

Perlen Wimpern, Kiki de Montparnasse by Man Ray

Russische Adlige, die nach der Revolution ihr Land verlassen hatten, brachten  ihre Vorliebe der „beaded lashes“ auch „Perlen Wimpern“ genannt nach Paris, Berlin und schließlich Hollywood.

Dabei werden mehrere einzelne Wimperm zusammengebündelt und am Wimpernabschluss mit einer kleinen Perle flüssiger, wachsartiger Augenschminke versetzt, so dass verdichtete, dunkle Wimpern mit einer Perlenreihe entstehen. Die Perle entsteht, in dem man an einem Streichholz oder einem anderen dünnen Stab herunterlaufen lässt, bis am Ende ein Tropfen entsteht, den man dann an das Wimpernende klebt. Eyelash Beading kann an den oberen und unteren Wimpern erfolgen und bedarf einiges Geschicks.

Diese Art des Wimpern Make-ups war insbesondere bei Tänzerinnen und Schauspielerinnen beliebt, auch Männer trugen dies manchmal als Bühnen Make-up. Perlen Wimpern halten sich teilweise sogar bis in die 60er Jahre, werden dann aber meist an falschen Wimpern gestylt. Bessere Qualität zu günstigerem Preis bei falschen Wimpern und Mascara löst Wimpern Beading schließlich ab.

Ende einer Dekade

Die wilde Party der Zwanziger kam am 25. Oktober 1929 mit dem schwarzen Freitag zum Halten. Durch den Börsenkrach war das Geld schlagartig nichts mehr wert, Reiche verloren von einem Tag auf den anderen ihr ganzes Vermögen und Arme wurden noch ärmer. Die „great depression“ erscheint auf der Bildfläche.

Aber auch wenn der typische 20er Jahre Stil mit den goldenen Zwanzigern gestorben ist, sind die neuen Freiheiten für Frauen nicht so leicht hergegeben worden. Sie sind vielleicht zurück in die Ehe gegangen und in die schlechtbezahlten typischen Frauenberufe, aber der Kleidersaum blieb über dem Knöchel und das Korsett ist nie wieder alltagstauglich geworden. Und wir fahren Auto seitdem. Yeaah!

20er Jahre Stil

Kiki de Montparnasse by Man Ray

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19 Kommentare

  1. christoph /

    sexy ladies

  2. Knittergesicht /

    interessante Einblicke! Mich würde noch mehr die Bestsellerliteratur aus dieser Zeit reizen. Auch dort muss ja eine Revolution stattgefunden haben.

    • Rain_Elixirs /

      Ja, in den 20ern ist kulturell eine Menge passiert und einige der bekanntesten Schriftsteller der Moderne haben ihre Karrieren begonnen. Literarische Bestseller aus der Zeit sind \“Der Zauberberg\“ von Thomas Mann und \“Der Steppenwolf\“ von Hermann Hesse. Ernest Hemingway ist 1926 mit \“Fiesta\“ weltberühmt geworden. Auch sehr bekannt ist Erich Maria Remarque\’s \“Im Westen nichts Neues\“ unter dem Einfluss der Erlebnisse im 1. Weltkrieg. Muss man eigentlich alles gelesen haben 😀
      Interessant ist, daß das Bild der \“Neuen Frau\“ als selbständigem und emanzipiertem Frauentypus tatsächlich vor allem im literarischen Werk weiblicher Autoren zum Ausdruck kommt, die auch selbst sehr oft eine moderne Frau verkörperten. Irmgard Keun, Vicki Baum und Marieluise Fleißer waren in den 1920er und frühen 1930er Jahren sehr geschätzte und erfolgreiche Schriftstellerinnen, ihre Werke wurden zahlreich verkauft und gelesen. Das lernt man in der Schule heute nicht unbedingt…

  3. Nasova /

    raaaawwwwwwwwwww 😉

  4. Sunnymaus^^ /

    Vielen Dank.
    Konnte nur durch diese Seite meinen Vortrag für die Schule machen..kurz vor der Angst o.O
    LG

  5. Jacky /

    Hey,

    Würde gerne wissen welche Literatur du benutzt hast, schreibe im Moment eine Hausarbeit über die Mode, Frau , Emanzipation der 20er und finde es super was geschrieben hast, leider ist deine Seite keine wissenschaftliche Literatur.

    Liebe Grüße
    Jacky

    • Rain_Elixirs /

      Hallo Jacky,
      nein, wissenschaftliche Literatur zu schreiben macht auch überhaupt keinen Spaß, da hinter fast jeden Satz eine Quellenangabe gehört, eine Doktorarbeit hat mir fürs ganze Leben gereicht und die ist noch nicht einmal fertig geworden. Meine Quellen helfen Dir da aber auch nicht weiter, da auch alle Literatur, die ich gelesen habe und die bei mir sehr zahlreich im Bücheregal steht, nicht die Kriterien erfüllt, die wissenschaftliche Arbeit erfordert. Abgesehen davon weiss ich in keinster Weise mehr, welche Quelle meine Texte wie beinflusst hat. Zusätzlich habe ich viel Material aus den USA und Originalzeitschriften aus der Zeit, an die man nicht leicht rankommt, die aber auch wirklich null wissenschaftlich sind….
      Wenn Du mit wissenschaftlichen Texten arbeiten möchtest, empfehle ich Dir, im Katalog Deiner Universitätsbibliothek zu suchen. Ich weiss, dass es solche Arbeiten gibt, allerdings nicht viel, da das Thema Mode generell nicht als besonders wissenschaftlich angesehen wird. In die Richtung Emanzipation wird sich aber etwas finden.
      Nur nebenbei, da so ein bißchen durchklingt, dass Du eventuell wissenschaftliche Arbeiten selbst und zitierfähige Quellen für solche wissenschaftliche Arbeiten verwechseln könntest: Meine Texte sind natürlich zitierfähig, ich bin Journalistin und soweit ich weiss, wurden Beiträge von mir schon in Bachelor und Masterarbeiten und in der Wikipedia zitiert und als Quelle angegeben. Wissenschaftlich zitierfähig sind grundsätzlich alle veröffentlichten und dauerhaft zugänglichen Quellen, wobei jedes Zitat ein Verweis auf die Aussagen und Erkenntnisse von dritter Seite ist. Eine kritische Prüfung auf Plausibilität, Vollständigkeit und Objektivität ist natürlich immer erforderlich. Das Zitat muß hinreichend und gemäß den jeweiligen disziplinären Konventionen belegt und präzise bestimmt werden. Üblicherweise sind Autor, Jahr, Titel, Verlag etc. obligatorisch. Bei Onlinequellen ist der genaue Permalink und das Abrufdatum zwingend anzugeben. Insofern darf man auch die Wikipedia zitieren, wobei es da manchmal Ärger mit dem Prof wegen der Anonymität der Autoren bei der Wikipedia gibt, weswegen man das vorher abklären sollte 😀

  6. Jacky /

    Danke für die schnelle und ausführliche Antwort, habe meine dozentin mal gefragt und sie sagte am liebsten wären ihr Bücher aus der Bibliothek, in denen sie nachschlagen kann, aber wenn mir dein Beitrag so gefällt dann dürfte ich ihn auch als Quelle verwenden, Wikipedia ist bei uns in Hausarbeiten, Referaten etc. „Verboten“ 😀

    Schönen Abend noch

    LG Jacky  

    • Rain_Elixirs /

      Hallo Jacky,
      Du kannst mal schauen, was Du Dir davon organisieren kannst, das dürfte das Thema recht umfassend abdecken:

      KOCH, Annette: „Die weiblichen Angestellten in der Weimarer Republik“, in: Fräulein vom Amt, hrsg. von Helmut Gold und Annette Koch, München: Prestel 1993

      HERVÉ, Florence: „Brot und Frieden – Kinder, Küche, Kirche. Weimarer Republik 1918/19 bis 1933“, in: Geschichte der deutschen Frauenbewegung, hrsg. von Florence Hervé, Köln: PapyRossa Verl. 1998

      SCHRADER, Bärbel, Schebera, Jürgen 1987. Die „goldenen“ zwanziger Jahre. Kunst und Kultur der Weimarer Republik, Wien, Köln, Graz: Hermann Böhlaus Nachl.

      KOCH, Christiane: „Sachlich, sportlich, sinnlich. Frauenkleidung in den zwanziger Jahren“, in: Neue Frauen: die zwanziger Jahre, hrsg. von Kristine von Soden und Maruta Schmidt; Berlin: Elefanten Press 1988

      RHEINSBERG, Anna (Hg.) 1988. Bubikopf. Aufbruch in den Zwanzigern. Texte von Frauen. Darmstadt: Luchterhand Literaturverlag

      KUPSCHINSKY, Elke: „Die vernünftige Nephertete. Die „Neue Frau“ der 20er Jahre in Berlin“, in: Die Metropole. Industriekultur in Berlin im 20. Jahrhundert, hrsg. von Jochen Boberg, Tilman Fichter und Eckhart Gillen, München: Beck 1986

      WITTMANN, Livia Z.: „Zwischen ´femme fatale´ und ´femme fragile´ – die Neue Frau? Kritische Bemerkungen zum Frauenbild des literarischen Jugendstils“, in: Jahrbuch für Internationale Germanistik, 17.2 (1985), Bern, Frankfurt/Main: Verlag Peter Lang

    • Aria /

      Hey Jacky!
      Ich muss auch eine Hausarbeit über das selbe Thema abgeben aber ich komme grad einfach nicht weiter…. Ich bin so am verzweifeln und würde mich über eine Rückmeldung von dir sehr freuen!!
      vielleicht kannst du mir ja etwas helfen..

      Mit freundlichen Grüßen
      Aria

  7. lady /

    Ein sehr sachlich-informativer Text. Super auch die Empfehlung für die Literaturliste

  8. Vielen, vielen Dank für diesen ausfürlich geschriebenen Text!!!
    Hat mir sehr geholfen

  9. Maddy Groß /

    Liebe Rain,

    ich liebe Deine Seite!! Man merkt, dass du durch deinen Beruf Erfahrung im schreiben hast und viel Herzblut in deinen Texten steckt. Ich mache zur Zeit eine Ausbildung zur Modedesignerin und wir sollen in Mode- und Kostümgeschichte eine 40-seitige Arbeit über ein Thema unserer Wahl schreiben. Ich habe mich für Androgynität in der Mode entschieden und bin bei meiner Recherche auf deinen Blog gestolpert. Deine Darstellung der 20er Jahre war sehr hilfreich. Wegen der vielen Hintergrundinformationen konnte man die Veränderungen in der Mode zu dieser, aber auch zu späteren Zeiten wunderbar nachvollziehen.
    Ich hoffe du schreibst weiter solche wunderbaren Posts!

    Super liebe Grüße und vielen Dank, für diesen coolen Blog,
    Maddy :)

  10. Hallo!
    Ich bin ein großer Fan der 1920 und des Modestils der Zeit. Wo kann man günstige und schöne Kleidung evtl auch Stoffe und Schnitte in diesem Stil bekomen ohne das es Carnevalskostüme sind?

    • Rain_Elixirs /

      Hallo Steffi,
      also richtige Reproduktionen von 20er Kleidern kann man in diversen Online Shops kaufen, die auf Vintage Mode spezialisiert sind, z.B. bei Topvintage. Günstig würde ich das allerdings nicht nennen.
      Billiger sind Kleider direkt aus China über aliexpress oder andere chinesische Internetseiten. Da gibt es schon Sachen, die eher Abendmode sind als Karnevalskostüm, aber das ist alles nicht unbedingt Reproduktion.
      Es gibt auch immer wieder in der Abendmode der üblichen Ketten wie H&M, Zara etc einzelne Kleider, die sich an die 20er anlehnen. Auch hier steht nicht unbedingt die Authentizität im Vordergrund, aber gerade nach Sylvester gibt es da sicher das eine oder andere Schnäppchen.
      Ich persönlich kaufe viel Second Hand aus den 80ern und nähe die Kleider etwas um. Manche Kleider nehme ich zwei Größen größer, damit sie den lockeren Fall der 20er haben, das kommt auf den Schnitt an. Dann muss man noch nicht einmal nähen.
      Wer wirklich originales Aussehen will, kann natürlich auch selber nähen. Burda hat authentische Schnitte aus den 20ern im Programm. Beim Kauf von Stoffen muss man sich Kenntnisse aneignen wie z.B Art Deko Muster ausssehen. Solche Stoffe gibt es aber gar nicht so selten, die meisten Leute wissen überhaupt nicht, aus welchen Zeiten bestimmte Muster kommen. Aber das kann man alles googlen und notfalls einfarbige Seide, Samt oder Taft kaufen.

  11. Jenny Stolz /

    Alles klar, ich liebe klebeband!

  12. Jule /

    Vielen Dank für diesen Text! Hab damit (endlich!!) mein viertes Thema für die Präsentationsprüfung in Geschichte gefunden!

    Was mich sehr interessiert ist der Einfluss der Bücher bzw. Speziell la garçonne auf m Mode und das Erscheinungsbild der Frauen. Weiss nur noch nicht ob das zu ausgiebig ist… Nur leider gibt es das Buch ja nirgends mehr :( sehr schade.

    Hast du Tipps für weitere Quellen? Im internet findet sich bis auf ein buch leider so gut wie gar nichts…

    Lieben Dank!

  13. Sophia :) /

    Danke für diesen tollen Blog-Eintrag! Er hat mein Leben für einen Vortrag gerettet. Ich hoffe es ist nicht schlimm, wenn ich Sachen übernommen habe ohne zu zitieren?
    Weiter so!!!

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